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Blumensprache
- R
Die Bedeutung der Blumen in Versen enthaltend. Die Blumensprüche
entstammen: poetische Bibliothekar von 1845. Seitenbereich: R
[ranunkel-rosmarin.htm]
Ranunkel:
Bin ich auch wankelmütig, so ist doch mein Herz ohne Flecken.
Raute:
Blick mit Vertrauen in die Zukunft, ein Wiedersehn folgt der Trennung.
Reseda:
Nicht Deine Schönheit, o nein, Deine Güte hat mich besiegt.
Rettig:
Glaube, nicht Leiden, o nein, die Freude entpresset mit Tränen.
Ringelblume:
Den bescheidenen Dulder erwartet ein glückliches Schicksal.
Rittersporn:
O, wo ist doch die Treue der alten Deutschen geblieben.
Rose (Flatterrose):
O, wie könnte ich wohl Deinem Flattersinn vertrauen?
Rose (gelbe):
O sag, ist Deine Lieb' aufrichtig, täuschest Du mich nicht?
Rose (Moosrose):
Sieh' diese Ros' ohne Dornen, o wär' sie dein Bild doch, Geliebte!
Rose (Monatsrose):
O bewahr' Deines Herzens Schönheit, und nie wirst Du altern.
Rose (Provinzrose):
Ach, es ist Deine Brust, an der ich mein Vaterland träume.
Rose (weiße):
Du verschmähst meine Liebe, so werd' ich länger nicht leben.
Rose (rote):
Treue Liebe erfüllet mein Herz, Du hast mich besieget.
Rose (wilde):
Wolle Du nicht meine Liebe mit grausamen Herzen verstoßen!
Rosenblatt:
Ich soll Dir Deine Frage beantworten; Ja, ist die Antwort.
Rosenknospe (rote):
Hoffe Du, nicht vermag ich's Dich ohne Hoffnung zu lassen.
Rosenknospe (weiße):
Nie vermag es die Zeit, meines Herzens Gefühle zu ändern.
Rosenstengel:
Wissen willst Du meine Antwort, wohlan denn, nein muss ich sagen.
Rosmarin:
Bald kommt die glückliche Zeit, wo ich zum Altar Dich führe.
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